Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten, und jedes Jahr erkranken immer mehr Menschen an verschiedenen Formen von Hautkrebs. Hierzu gehören das Melanom, auch bekannt als Schwarzer Hautkrebs, sowie die wesentlich häufigeren Formen des Hell Hautkrebses, wie das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, die nicht notwendigerweise aus Muttermalen entstehen. Glücklicherweise wurden die diagnostischen Methoden für die Hautkrebsvorsorge erheblich verbessert, sodass eine frühzeitige Erkennung in den meisten Fällen eine vollständige Heilung ermöglicht.
Gesetzlich versicherte Patienten haben seit Juli 2008 alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Versicherte ab dem 18. Lebensjahr, und ab dem 35. Lebensjahr übernehmen alle Krankenkassen die Kosten.
Die Untersuchung dauert in der Regel bis zu 15 Minuten. Dabei wird die gesamte Haut einschließlich der Kopfhaut, aller sichtbaren Schleimhäute und der Nägel bei Bedarf mit einem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) untersucht.
Grundsätzlich kann jeder Zelltyp der Haut und der Hautanhangsgebilde (wie Schweiß- und Talgdrüsen sowie Hautmuskeln) maligne entarten, was bedeutet, dass bösartige Zellen entstehen. Die häufigsten Formen von Hautkrebs sind der “Helle Hautkrebs” und der “Schwarze Hautkrebs”. Die Heilungschancen für den Hell Hautkrebs liegen bei fast 100%, während sie beim Melanom (Schwarzer Hautkrebs) bei über 95% der Patienten erfolgreich ist.
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie auffällige Hautveränderungen bemerken, die Sie beunruhigen, sollten Sie diese lieber unnötig überprüfen lassen, als zu spät zu reagieren. Die häufigsten Arten von
Hautkrebs sind:
- Heller Hautkrebs / Weißer Hautkrebs
- Aktinische Keratose
- Schwarzer Hautkrebs
- Atypische Nävi (auffällige Muttermale)
Die regelmäßige Hautkrebsvorsorge ist entscheidend, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln.





